Abbild einer Frau, die draußen, in der Kälte,stark hustet© Vierfotografen/G. Pohl-Boskamp GmbH und Co.KG

Praxisrelevant | GeloMyrtol® forte

DAMIT AUS DEM SCHNUPFEN KEIN HUSTEN WIRD

Studien bilden eine evidenzbasierte Grundlage für die fundierte Beratung in der Apotheke, sie liefern neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Wir fassen für Sie die wichtigsten Untersuchungsergebnisse zusammen, damit ihre Empfehlungen stets aktuell sind.

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Wenn Ihre Kunden neben typischen Symptomen einer Rhinosinusitis wie Schnupfen und Druckkopfschmerzen auch über Husten klagen, gilt es, aufmerksam zu werden. Denn Husten ist nicht nur ein klassisches Zeichen für die Überforderung der Selbstreinigungsfunktion der Atemwege, er kann auch Vorbote einer zusätzlichen Bronchitis sein. Zwischen oberen und unteren Atemwegen gibt es nämlich keine trennende Barriere. Die eingeatmete Luft durchströmt auf ihrem Weg zu den Lungenbläschen zunächst die oberen, dann die unteren Atemwege. Gemeinsam verfügen sie über ein ausgeklügeltes Reinigungssystem, die mukoziliäre Clearance (MCC). „Sauber“ bleibt es in den Atemwegen dank winziger Flimmerhärchen. Von der Nase bis zur Lunge schieben sie in einer wellenartigen Bewegung den Schleimfilm, der sich auf der Atemwegsschleimhaut befindet, fortwährend in Richtung Rachen. An dem Schleimfilm haften Partikel, wie Staub und Krankheitserreger, die mitsamt dem Schleim entweder verschluckt oder abgehustet werden.

„Virenstraße“ von der Nase in die Tiefe

Ein akuter Atemwegsinfekt beeinträchtigt die Selbstreinigungsfunktion der Atemwege: Die Schleimhaut schwillt an, es bildet sich zähflüssiger Schleim, und die Aktivität der Flimmerhärchen nimmt ab. Am Anfang steht meist eine Rhinosinusitis. Durch die Entzündung kommt es zum Anschwellen der Nasenschleimhaut und zur Überproduktion von Schleim, der die Nasennebenhöhlen verstopfen kann. Zudem fließt der übermäßig produzierte Schleim vermehrt den Rachen hinunter, was als Postnasal-Drip bezeichnet wird. Zu spüren ist dies an einem ständigen Räusperzwang und Reizhusten. Mit dem Schleim gelangen auch Krankheitserreger wie Viren in die unteren Atemwege. So entwickelt sich aus einer Rhinosinusitis mitunter zusätzlich eine Bronchitis. Raten Sie Ihren Kunden, schon beim Auftreten der ersten Symptome mit einer Therapie zu beginnen. Hier ist GeloMyrtol® forte die richtige Wahl: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt zähen Schleim und steigert so den Abtransport der Erreger1-⁴. Eine Studie⁵ bestätigt erneut die bereits vielfach dokumentierte Wirksamkeit des Phytopharmakons für die Behandlung der akuten viralen Rhinosinusitits.

Das Studiendesign

Bei der Untersuchung handelte es sich um eine randomisierte kontrollierte klinische Studie. Eine Studie nennt sich kontrolliert, wenn es sowohl eine Experimentalgruppe (Verumgruppe) als auch eine Kontrollgruppe (Placebogruppe) gibt. Randomisiert bedeutet, dass die Patienten zufällig der Verum- und der Placebogruppe zugeordnet werden. Randomisierte kontrollierte Studien sind in der Regel - so wie in diesem Fall - doppelt verblindet, das heißt, weder die Patienten noch der Versuchsleiter wissen, zu welcher Gruppe ein Patient gehört. Hierdurch beugt man Verzerrungseffekten durch unbewusste Interpretationen vor. Je besser das Design einer Studie, umso höher ist ihre Qualität. Und je höher ihre Qualität, umso höher ist der Evidenzgrad. Das bedeutet, dass man umso eher eine Therapieempfehlung daraus ableiten kann. Randomisierte kontrollierte klinische Studien (RCT, randomized controlled trials) sind die hochwertigste Form aller klinischen Studien.

Die Rahmenbedingungen

Eingeschlossen wurden Patienten, die mindestens drei der fünf definierten Symptome (Rhinorrhoe, Postnasal-Drip, nasale Kongestion, Kopfschmerz, Gesichts-/Druckschmerz) des Major Symptom Scores (MSS) aufwiesen. Der MSS dient der Diagnose und Einschätzung des Schweregrades einer Entzündung der Nasennebenhöhlen. Zur Bewertung durch die behandelnden Ärzte und die betroffenen Patienten wurden für jedes der Symptome Punkte zwischen 0 (nicht vorhanden) über 1 (leicht), 2 (mäßig) und 3 (schwer) vergeben. In die Studie eingeschlossen wurden über 460 Patienten zwischen 18 und 79 Jahren in 23 Prüfzentren (Allgemeinmediziner, Internisten, HNO-Ärzte), deren Symptom- Score zwischen 8 und 12 (von maximal 15 erreichbaren Punkten) lag – die also unter moderaten bis schweren Symptomen litten. Ausgeschlossen wurden Patienten mit allergischer Rhinitis, bakterieller Sinusitis oder einer chronischen Rhinosinusitis in der Vorgeschichte. Außer ELOM-080 (Wirkstoff in GeloMyrtol® forte) oder Placebo erhielten die Patienten keine weiteren Medikamente. Als einziges Notfallmedikament war Paracetamol erlaubt. Visiten fanden statt an Tag 0, Tag 3, Tag 7 und Tag 14. Zusätzlich zu den Visiten wurden Daten der Patienten in einem elektronischen Tagebuch erfasst. Vorher festgelegte Studienziele waren die Veränderung des Symptom-Scores nach 7 und 14 Tagen, beurteilt durch den behandelnden Arzt. Als sekundäres Studienziel wurde unter anderem die Veränderung des Symptom-Scores aus Patientensicht erhoben.

Was sagt die Studie aus?

Bereits am vierten Tag trat in der GeloMyrtol® forte-Gruppe eine signifikant bessere Linderung der Symptome ein als unter Placebo. Mit signifikant bezeichnet man in der Statistik einen Effekt, der so deutlich ausfällt, dass er nicht zufällig sein kann. Der Behandlungsvorsprung betrug schon an Tag 4 mehr als einen Tag, dieser vergrößerte sich in der zweiten Behandlungswoche auf drei Tage. Insbesondere fiel auf, dass sich der Postnasal-Drip signifikant verbesserte⁵. Das bedeutet, das Risiko für eine Ausweitung auf die unteren Atemwege und damit auch für die Entwicklung einer Bronchitis, wird minimiert und die Krankheitsdauer wird verkürzt.

Was interessiert Ihre Kunden?

  • ELOM-080, der Wirkstoff in GeloMyrtol® forte, ist ein Spezialdestillat aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl, also rein pflanzlich.
  • GeloMyrtol® forte aktiviert die Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen. Dadurch werden mit nur einem Produkt Symptome der Sinusitis und Bronchitis wie Schnupfen, verstopfte Nase und Husten behandelt.
  • GeloMyrtol® forte verkürzt nachweislich die Krankheitsdauer.
  • Der Postnasal-Drip, also das Herunterlaufen von infektiösem Schleim in den Rachen, was den Infekt in die unteren Atemwege ausweiten und zur Bronchitis führen kann, wird verringert.
  • Die Wirkung wurde in 33 klinischen Studien dokumentiert und für die akute virale Rhinosinusitis erneut in einer aktuellen Studie bestätigt.
  • Um einen langwierigen Verlauf oder gar Komplikationen und eine Ausweitung des Infektes zu vermeiden, sollte GeloMyrtol® forte schon beim Auftreten der ersten Symptome eingenommen werden.
  • Jugendliche und Erwachsene nehmen drei- bis viermal täglich eine Kapsel.

Quellen:
1 App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27-53.
2 Beuscher N, et al. Abstractband Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie; 1997.
3 Begrow F, et al. Advances in therapy. 2012;29(4):350-358.
4 Lai Y, et al. American journal of rhinology & allergy. 2014;28(3):244-248.
5 Pfaar et al. Laryngoscope. 2023 Jul; 133(7):1576–1583.


Pflichttext:
GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen- Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl Boskamp, Hohenlockstedt (11)

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