Kleiner Junge mit rotem T-Shirt steht vor einem Ventilator, hat den Kopf nach oben geneigt und genießt den kalten Luftzug© SomeMeans / iStock / Getty Images Plus
An heißen Tagen nutzen viele Menschen einen Ventilator, um sich mit einem Luftzug abzukühlen. Damit der Ventilator noch mehr Erfrischung bringt, kann man ein Gefäß mit Eiswürfeln vor dem Gerät platzieren - und zwar so, dass die Luft über das Eis pustet, ehe sie im Raum verteilt wird.

4 Tipps

SO LÄSST SICH DER KÖRPER AN HEISSEN TAGEN HERUNTERKÜHLEN

Puh, ist das heiß! Wenn wir unter der Sommerhitze ächzen, sehnen wir uns nach einer Sache: Abkühlung. Wie Körnerkissen und halbherziges Abtrocknen nach dem Duschen dabei helfen.

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Hohe Temperaturen im Sommer können einem schnell zu schaffen machen. Jedes bisschen Abkühlung ist an heißen Sommertagen erwünscht. 

Mit ein paar Tricks kann man auch im Alltag trotz hoher Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren.

1. Beim Outfit auf Schnitt und Farbe achten

Liegt der Stoff unserer Kleidung eng auf der Haut, kann sich Wärme darunter fies stauen. An heißen Tagen sind daher Kleidungsstücke mit lockerem Schnitt die bessere Wahl. Dazu rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrem Portal "www.klima-mensch-gesundheit.de". So kann die Luft besser zirkulieren. Am besten sind leichte Materialien wie Viskose, Leinen, Seide oder dünne Baumwolle. 

Auch auf die Farbe kommt es an: Dunkle Töne wie Schwarz, Dunkelblau und Co. nehmen das Sonnenlicht auf und erwärmen sich somit. Helle Farben hingegen reflektieren die Sonnenstrahlen. 
 

2. Eiswürfel vor den Ventilator stellen

Herrlich, so ein Luftzug auf der aufgewärmten Haut! Denn dadurch trocknet etwa der Schweiß auf der Haut, es entsteht eine sogenannte Verdunstungskälte. Dieses Prinzip machen sich Ventilatoren zunutze, auch wenn sie die Raumluft selbst nicht herunterkühlen können. 

Damit der Ventilator noch mehr Erfrischung bringt, gibt die BZgA den Tipp, ein Gefäß mit Eiswürfeln vor dem Gerät zu platzieren - und zwar so, dass die Luft über das Eis pustet, ehe sie im Raum verteilt wird. 
 

3. Nach dem Duschen halbherzig abtrocknen

Verschwitzt vom Tag: Im Hochsommer ist die Vorfreude auf eine Dusche größer als sonst. Eiskalt sollte die aber nicht sein, warnt die BZgA. Denn dadurch steigt der Blutdruck, im Anschluss schwitzt man umso mehr.

Was aber eine gute Idee ist: Sich nach der erfrischenden Dusche etwas nachlässig abzutrocknen. Bleibt etwas Wasser auf der Haut zurück, verdunstet es nach einer Weile - und kühlt damit den Körper zusätzlich ab, erklärt die BZgA.

Dieser Effekt lässt sich übrigens auch mit Wassersprays erreichen. Dafür einfach eine Mehrweg-Sprühflasche mit Wasser füllen und den feinen Nebel auf Gesicht, Arme und Dekolleté sprühen. 
 

4. Was im Winter wärmt, kühlt im Sommer

Wärmflaschen lassen sich mit kaltem Wasser füllen, Körnerkissen im Kühlschrank auf eine angenehme Temperatur bringen, rät die Verbraucher Initiative. Wem es im Bett zu warm ist, der kann sich mit diesen Helfern möglicherweise einen besseren Schlaf verschaffen. 

Quelle: dpa
 

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